Gero de Brouwer ist mit für die Organisation des Kraremanns Laufs verantwortlich und hat im Gespräch erzählt, was den Lauf besonders macht. Foto: Gero de Brouwer

Kraremanns Lauf: Ein Laufevent für alle

Am Sonntag, 03. Mai, findet auf dem Kraremanns Tag auch der Kraremanns Lauf statt. Was macht den besonderen Reiz und die Beliebheit des Laufs aus? Das weiß Gero de Brower, der mit für die Organisation verantwortlich ist und mit uns gesprochen hat:

Was macht den Kraremannslauf für dich persönlich so besonders – und warum lohnt sich die Teilnahme gerade in Simmerath?

Als ich mit dem Laufen begonnen habe, war der Kraremannslauf mein erster Wettkampf überhaupt – und genau das macht ihn für mich bis heute zu etwas ganz Besonderem.

Eine Teilnahme in Simmerath lohnt sich vor allem wegen der Streckenführung: Die Runden führen durch die weiten Wiesen rund ums Dorf, die Anfang Mai oft in einem leuchtenden Gelb aus Löwenzahn stehen – bei (hoffentlich) tollem Sonnenschein eine schönes Bild. Für die Teilnehmenden des 10-Kilometer-Volkslaufs kommt mit dem Abschnitt durch das Paustenbacher Venn noch ein weiteres landschaftliches Highlight dazu.

Der Lauf spricht Kinder, Freizeitläufer und ambitionierte Athlet:innen gleichermaßen an. Wie gelingt es der Hansa als Veranstalter, dieses breite Teilnehmerfeld jedes Jahr aufs Neue zu begeistern?

Ich glaube, das können unsere vielen Stammgäste am besten beantworten – aber ich versuche es trotzdem: Ein ganz entscheidender Faktor ist neben der attraktiven Strecke die Einbettung des Laufs in den Kraremannstag. Es gibt in der Region nur wenige Veranstaltungen, die ein so vielfältiges und lebendiges Rahmenprogramm bieten. Dadurch wird der Lauf zu mehr als nur einem sportlichen Event – viele nutzen die Gelegenheit, um gemeinsam mit Familie und Freunden einen ganzen Tag in Simmerath zu verbringen.

Gleichzeitig achten wir darauf, wirklich alle anzusprechen: Kinder, Freizeitläuferinnen und -läufer genauso wie ambitionierte Athletinnen und Athleten. Gerade für Letztere ist es interessant, dass wir für einen Landschaftslauf in der Eifel ein vergleichsweise flaches Streckenprofil haben – das ermöglicht durchaus schnelle Zeiten. Diese Mischung aus sportlichem Anspruch, Naturerlebnis und familiärer Atmosphäre macht für viele den besonderen Reiz aus.

Welche Rolle spielt das Ehrenamt in der Vorbereitung der Veranstaltung?

Eine sehr, sehr große Rolle! Ohne den unermüdlichen Einsatz unseres Teams wäre die Veranstaltung in dieser Form gar nicht durchführbar. Gerade in den Wochen vor dem Start und natürlich am Veranstaltungstag selbst sind wir auf die Unterstützung vieler helfender Hände angewiesen – von der Organisation über den Streckenaufbau bis hin zur Betreuung der Teilnehmenden.

Umso schöner ist es, dass wir uns hier auf ein so starkes Ehrenamt verlassen können. Ein Großteil der Helferinnen und Helfer kommt direkt aus den Reihen der Hansa – dieses Engagement und dieser Zusammenhalt sind alles andere als selbstverständlich und machen die Veranstaltung erst möglich.

Was ist noch aus deiner Sicht wichtig zu ergänzen?

Mir ist es besonders wichtig, noch einmal auf unsere Schul- und Kindergartenwertung hinzuweisen. Damit sprechen wir ganz gezielt die drei Kindergärten und die Grundschule in Simmerath an und machen unseren jüngsten Starterinnen und Startern ein eigenes, attraktives Angebot.

Die Idee dahinter: Die Einrichtung, die es schafft, prozentual die meisten Kinder zur Teilnahme zu motivieren, erhält ein Preisgeld für ihren Förderverein. So verbinden wir Bewegung, Gemeinschaft und einen kleinen Wettbewerbsgedanken – und unterstützen gleichzeitig die Einrichtungen vor Ort.

Wenn duden Kraremannslauf in drei Worten beschreiben müssten – welche wären das?

Das ist nicht einfach aber hier ein Versuch: familiär – sportlich – vielseitig.

Dieser Beitrag ist auch im So simmer-Magazin Ausgabe 02/2026 erschienen.

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