Die grüne Kraft der Natur

Schon Paracelsus sagte, dass alle Kräuter, die der Mensch für seine Gesundheit benötigt, in seinem direkten Umfeld zu finden sind. Sobald das Kraut nicht mehr benötigt wird, verschwindet es von alleine. Man kann sagen, dass die Kräuter die Menschen suchen. Auch wenn ein Gärtner über das Vorkommen von Giersch und Co nicht begeistert ist, sollte es in Dankbarkeit angenommen werden. Denn wer hätte gedacht, dass in diesem Wachstum eine Botschaft stecken kann und dass Kraut benötigt wird, um die Krankheit bereits im Keim zu ersticken.  

Mein Motto: „Besser essen als bekämpfen“. Deshalb freue ich mich Ende des Winters immer auf das erste Grün, das aus dem Boden sprießt. Superfood aus dem Garten, garantiert Bio und nicht genmanipuliert. Wer sich einmal daran versuchen möchte, kann gleich das nachfolgende Rezept nachkochen. Die Kräuter können natürlich nach Lust und Laune kombiniert werden. Denn nicht jeder hat dieselbe Pflanzenbotschaft in seinem Garten oder im direkten Umfeld.

„Alle Kräuter, die der Mensch für seine Gesundheit benötigt, findet er in seinem direkten Umfeld.“

Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus 
Kräuter frisch aus dem Garten / C. Freuen
Kräutermix / C. Freuen

Wildkräutersüppchen:

3 Handvoll Kräuter (z. B. Giersch, Wiesenspringkraut, Vogelmiere, Brennnessel, Löwenzahn, Petersilie, Brunnenkresse, Bärlauch u. ä.)

1 l Gemüsebrühe

2-3 Kartoffeln

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe (nach Belieben)

etwas Öl oder Butterschmalz

Weißwein

Sahne

Salz, Pfeffer

Kräuter auslesen und gründlich waschen, kleinschneiden und beiseitestellen. Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel mit etwas Öl oder Butterschmalz anbraten. Mit ein wenig Mehl bestäuben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Die Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls in Würfel schneiden. Kartoffeln in der Brühe kochen. Im Anschluss die Kräuter dazu geben und kurz köcheln lassen. Mit einem Pürierstab pürieren und mit den restlichen Zutaten abschmecken. Guten Appetit!

Gierschaufstrich:

2 Handvoll Giersch

1 Zwiebel

2-3 EL Öl

Pfeffer

Salz

1 Tasse Wasser

Giersch waschen, trockenschleudern und klein schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Zwiebelwürfelchen im heißen Öl anbraten, den Giersch dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Wasser ablöschen. Etwa drei Minuten bei niedriger Hitze dünsten lassen. Alles mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten. Dieser Aufstrich schmeckt zu frischem Brot. Guten Appetit!

Gierschaufstrich im Glas / C. Freuen

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