
Demnächst hier: Die Eisheiligen
Es grünt so grün, und den Hobbygärtnern und -gärtnerinnen juckt es in den Fingern. Die Rasenmäher brummen, und mancher Blumenkasten wird bepflanzt – bei Botanika gibt‘s gute Tipps.
Aber da mahnt Kinga Sommer, Fachfrau aus dem Eifeler Gartencenter Botanika, zur Besonnenheit: „Wenn man die Sommerblumen wie Geranien, Petunien oder Verbenen zu früh nach draußen bringt, läuft man Gefahr, alles zweimal kaufen zu müssen.“
Mit den Eisheiligen ist nicht zu spaßen. Sie sind zwar nicht immer pünktlich, aber so Mitte Mai hat eine Frostnacht schon manches Unheil angerichtet. Ab dem 20. Mai, meint Kinga Sommer, ist man sozusagen auf der sicheren Seite und kann Fensterkästen und Kübel nach Herzenslust mit den Sommerblühern bepflanzen. Damit sie unermüdlich mit ihrer Farbenpracht Freude machen, brauchen sie Dünger; die erste Prise haben sie schon im Gartencenter bekommen. Auch der Rasen ist dankbar für eine Düngergabe, er soll doch ein dichter grüner Teppich werden.
Robustes Gemüse und verblühte Büsche
Die ersten Gemüsepflanzen wie Kohlrabi, Rote Bete oder Porree sollten jetzt in der Erde sein; im Freiland ist es sinnvoll, sie mit einem Flies zu schützen, wenn Nachtfrost vorhergesagt ist.
Blütensträucher wie beispielsweise die beliebte Forsythie schneidet man direkt nach der Blüte; vergreiste Äste holt man unmittelbar über dem Boden heraus.
Für den Obstbaumschnitt ist es jetzt zu spät, denn die Bäume treiben schon aus. Wer sich damit nicht auskennt, sollte bitte nicht drauflosschneiden, warnt Kinga Sommer. „Man kann sich Rat und Hilfe holen, dafür sind wir da.“
Dieser Beitrag ist auch im So simmer-Magazin Ausgabe 02/2026 erschienen.
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